28.03.2019 in Allgemein

Lesung und Diskussion im Akti: Großes Interesse an Frank Richters neuem Buch

 

Am 25. März stellte Frank Richter, SPD-Landtagskandidat für den Wahlkreis Meißen 3, den Meißnerinnen und Meißnern sein kürzlich erschienenes Buch vor. Rund 90 Interessierte fanden sich im Akti auf der Elbgasse ein, um mit ihm der zentralen Frage des Werks nachzugehen: „Gehört Sachsen noch zu Deutschland?“

 

28.01.2013 in Allgemein

Gedenken an die Opfer des Faschismus am 27.01.2013

 
Rede am Mahnmahl

Anlässlich des Tages des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus legten heute Bürgerinnen und Bürger der Stadt Meißen am Ehren- und Mahnmal am Käthe-Kollwitz-Park Blumen und Blumengebinde nieder. Unter ihnen Bürgermeister Gruner und Stadträte der Stadt Meißen. An den Stätten der Mahnung und des Erinnerns am Käthe-Kollwitz-Park und in der Nikolaikirche bekundeten sie den Willen: Nie wieder Krieg und Faschismus, Rassenhass und Volksverhetzung.

 

23.06.2012 in Allgemein

Der Retter von Meißen

 

Der Sozialdemokrat Willy Anker hat sich am 6. Mai 1945 verdient gemacht. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie.

Willy Anker hat sich in realer Lebensgefahr befunden, als er am 6. Mai 1945 einem Wehrmachtsoffizier öffentlich widersprach, der die Meißner aufgefordert hatte, die Stadt zu verteidigen. Und: Indem er vom Balkon des Rathauses aus die Menschen in der Stadt zu Ruhe und Ordnung aufrief – in einer Situation, in der alles auseinanderbrach –, hat er großen Mut bewiesen.

Zu diesen Aussagen kommt der Historiker Dr. Thomas Widera vom Hannah-Arendt-Institut der TU Dresden in einer Studie. Darin hatte er das Geschehen am 6. Mai 1945 – dem Tag, in dessen Verlauf der Krieg in Meißen zu Ende ging und die Rote Armee ohne Kampfhandlungen in die Stadt einrückte – untersucht. Vor allem aber ging es darum, welchen Anteil der Sozialdemokrat und spätere zweite Bürgermeister Willy Anker an den Entwicklungen hatte.

Den Auftrag dazu hatten die Stadträte erteilt. Weil sie sich nicht darauf einigen konnten, die Handelnden jener Zeit konkret zu würdigen, bleibt eine bronzene Gedenktafel, die im vorigen Jahr vor dem Rathaus in die Erde eingelassen worden war, allgemein. Die Inschrift erinnert lediglich an „Mut und Zivilcourage“, die in den letzten Kriegstagen die Stadt vor der Zerstörung bewahrt hatten.

 

Susann Rüthrich

Susann Rüthrich

 

Martin Dulig

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