SPD Meißen gedenkt der Befreiung vom Faschismus

Veröffentlicht am 10.05.2020 in Allgemein

Zum 75. Jahrestag gedachte die Meißener SPD am Mahnmal im Käthe-Kollwitz-Park der Befreiung vom Faschismus. Aufgerufen hatte der Vorstand des Ortsvereins gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Susann Rüthrich und dem Landtagsabgeordneten Frank Richter.

Zum Gedenken an die Opfer des Krieges und der Gewaltherrschaft wurde ein Kranz niedergelegt.

Mit Blick auf die Meißener Stadtgeschichte hält Frank Richter fest: „Jede Stadt hat ihre eigene Geschichte. Das wunderschöne und geschichtsträchtige Meißen wurde am Ende des Zweiten Weltkrieges vor der Zerstörung auch deshalb bewahrt, weil sich der Superintendent Herbert Böhme und der Sozialdemokrat Willy Anker erfolgreich dafür einsetzten, die Stadt kampflos an die anrückende Rote Armee zu übergeben. Böhme und Anker trugen maßgeblich dazu bei, dass Meißen von sinnloser Zerstörung verschont blieb. Das Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges erinnert uns daran, dass der Frieden keine Selbstverständlichkeit ist. Er gründet auf unserer Bereitschaft, täglich neu für Verständigung, Vernunft und Mitmenschlichkeit einzutreten.“

Eyk Schade, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Meißen und Umgebung, mahnte in seiner Rede eine Besinnung auf die Lehren aus Krieg und Willkürherschaft an:

"Fakt ist, dieser Krieg wurde von deutschen Faschisten begonnen. Mit der Befreiung Deutschlands von den Nazis endete ein grausamer Krieg, der Millionen Tote aller europäischer Nationen, aber auch Juden, Sinti und Roma hinterließ. Millionen Menschen waren Flüchtlinge oder Vertriebenen und konnten nicht mehr in ihre Heimat zurück, sie verloren ihre angestammte Heimat.

Es ist uns, es ist mir, ein wichtiges Anliegen, das Angedenken der Toten, der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft, zu ehren und zugleich die Lebenden daran zu erinnern, welches Verderben durch Rassismus, Aggression und Weltherrschaftspläne von Deutschland aus über viele Völker gebracht wurde, bis hin zum eigenen Volk.

Wir wollen daran erinnern, dass ein lebenswertes Leben auf Dauer nur von der Weltgemeinschaft gemeinsam gestaltet werden kann. Das gilt heute erst recht, und darum ist unsere Erinnerung auch in die Zukunft gerichtet.

Eine Erfahrung aus der Geschichte: Nationalismus führt zum Krieg! Deshalb, nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!"

 
 

Frank Richter

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