Kritik an den derzeitigen Plänen zur Schülerbeförderung in Meißen

Veröffentlicht am 27.06.2019 in Pressemitteilung
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SPD-Ortsverein Meißen und Umgebung zu Problemen mit dem Ersatzstandort für die Questenbergschule

Zum mangelhaften Konzept der Schülerbeförderung in Meißen von der Questenbergschule zum Neubau am Leitmeritzer Bogen äußert sich Daniel Bahrmann, Mitglied des Ortsvereins Meißen und Umgebung der SPD und zum Stadtrat gewählt: „Wieder einmal müssen wir sehen, wie konzeptlos die Stadt Meißen plant und agiert. Der Standort des Neubaus der Grundschule am Leitmeritzer Bogen ist von der Questenbergschule und den Wohnorten der Schülerinnen und Schüler viel zu weit weg, als dass die Stadt die Schülerbeförderung den Eltern allein überlassen kann. Wollten wir nicht eine attraktive Stadt für die Bürger sein? Die Verantwortung nicht zu übernehmen zeigt, dass wir noch weit davon entfernt sind, für junge Familien ein neues Zuhause zu sein. Die Sanierung der Questenbergschule ist wichtig und notwendig; eine solide und sorgfältige Planung hätte eine Lösung gefunden und verhindert, dass die Ersatzschule zu weit weg ist und die Kinder nun einen besonders langen Weg quer durch die ganze Stadt haben.“

Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Eyk Schade ergänzt: „Mit Unverständnis hat die SPD Meißen und Umgebung zur Kenntnis genommen, dass die Stadt Meißen und der Landkreis Meißen der Meinung sind, mit dem Linienbus inklusive Umsteigen am Busbahnhof zumutbar ist. Wir sehen das anders: Wenn schon für die Kleinsten unserer Gesellschaft keine Schule in Wohnortnähe zur Verfügung steht, muss der Schülerverkehr von der Stadt organisiert werden. Ein Verstecken hinter formaljuristischen Klauseln akzeptieren wir nicht. Wir unterstützen ausdrücklich die Unterschriftensammlung der betroffenen Eltern und erwarten vom Oberbürgermeister in der nächsten Stadtratssitzung eine Lösung für die betroffenen Eltern, damit vor Schulbeginn geklärt ist, dass die Kinder sicher zur Schule kommen.“

Matthias Rost, Vorstandsmitglied des SPD-Ortsvereins und bisher im Meißner Stadtrat, erläutert zu den Hintergründen: „Ein Umstieg ist für Grundschüler in der Regel nach aktueller Rechtsprechung nicht zumutbar. Diese Kinder können teils noch nicht lesen und sind mit der Nutzung der Busse und gar dem eigenständigen Umsteigen überfordert. Es besteht die Pflicht, separate Busse von Korbitz und dem Plossen an die 4. Grundschule einzurichten. Das gilt auch für Busse aus dem Triebischtal, denn einige Busse der Linie C fahren erst über Bohnitzsch und das Krankenhaus, ehe sie an der Schule ankommen.“

 
 

Frank Richter

Martin Dulig

Susann Rüthrich

Susann Rüthrich

 

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